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🚀 Update Juli 2026: Neue Centro Business 3.0 Firmware "10.04.14" verfügbar — behebt das Problem mit dem Alcatel/TCL Internet Backup Dongle. Details in der Release Note.

Öffentliche Adressen (DMZ)

Die DMZ-Funktion (Öffentliche Adressen) weist Geräten direkt eine öffentliche IP-Adresse aus dem abonnierten IP-Range zu. Diese Geräte sind damit ohne NAT und ohne Portweiterleitung aus dem Internet erreichbar. Die DMZ-Firewall des Centro Business schützt dabei diese Geräte separat vom restlichen LAN.


Typische Anwendungsfälle

  • Eigener Webserver / Mailserver: Ein Server soll unter einer festen öffentlichen IP direkt aus dem Internet erreichbar sein.
  • Lokale Firewall / Security Gateway: Eine dedizierte Hardware-Firewall (z.B. Sophos, FortiGate) erhält eine öffentliche IP und verwaltet den Datenverkehr eigenständig.
  • IP-Kamerasystem mit eigenem Management: Ein NVR oder Kamerasystem benötigt eine eigene öffentliche IP für Fernzugriff.
  • VoIP-Telefonanlage (PBX): Eine SIP-basierte Telefonanlage wird direkt mit einer öffentlichen IP betrieben, um NAT-Probleme zu vermeiden.

DMZ konfigurieren

Der Centro Business 2.0 stellt zwei unterschiedliche DMZ-Optionen zur Verfügung, die wie folgt aktiviert werden können:

  • Auf dem Router-Portal unter Netzwerk → Öffentliche Adressen
  • Gewünschte DMZ-Option aktivieren

Öffentliche IP-Adressen auf allen LAN-Ports (DHCP)

Mit dieser Option wird die DMZ auf alle LAN-Ports (inkl. WLAN) des Centro Business aktiviert. Das lokale LAN des Routers kann in diesem Modus nicht mehr genutzt werden.


Öffentliche IP-Adressen auf LAN-Port 1 (DMZ)

Mit dieser Option wird die DMZ auf LAN-Port 1 aktiviert. Das lokale LAN des Centro Business kann weiterhin auf den Ports 2–4 sowie via WLAN genutzt werden.

warnung

Zugriffsregeln der DMZ

  • Der Zugriff von der DMZ ins LAN ist blockiert
  • Der Zugriff vom LAN in die DMZ erfolgt über die öffentlichen IP-Adressen
  • Der Zugriff auf das Router-Portal erfolgt via LAN-Netzwerk oder Fernzugriff
  • Der Zugriff von der DMZ auf das Router-Portal ist nicht möglich

Einschränkungen

  • Bei BNS/EC-S Vertrag nicht verfügbar

FAQ - DMZ

Was sind die Vorteile einer DMZ?
  • Verbesserte Sicherheit: Durch die Platzierung öffentlich zugänglicher Server in der DMZ wird das interne Netzwerk vor direkten Angriffen aus dem Internet geschützt.
  • Isolierung von Diensten: Dienste wie Webserver, E-Mail-Server und DNS-Server können in der DMZ isoliert werden, was die Sicherheit und Verwaltung dieser Dienste vereinfacht.
  • Flexibilität: Die DMZ bietet eine flexible Umgebung, in der neue Dienste und Anwendungen getestet und bereitgestellt werden können, ohne das interne Netzwerk zu gefährden.
Werden PPP-Internetverbindungen (mit Option Fix-IP) regelmässig unterbrochen?

Ja. Rund einmal pro Woche wird die PPPoE-Session vom RADIUS-Server für einige Sekunden unterbrochen.

  • Zeitfenster: ca. alle 7–8 Tage, zwischen 01:00 und 05:00 Uhr
  • Dauer: wenige Sekunden (automatischer Reconnect)

Warum?
Swisscom betreibt in der Schweiz ca. 64'000 PPPoE-Sessions auf 12 ISG-Servern. Da PPP-Sessions statisch sind (sie bleiben auf dem ISG, auf dem sie initial eingeloggt wurden), würde ohne periodischen Disconnect eine Ungleichverteilung entstehen.

Der sogenannte „Max-Session-Timer" erzwingt einen kurzen Unterbruch, damit:

  • Load-Balancing: Die Sessions gleichmässig auf alle 12 ISGs verteilt werden und eine Überlast einzelner Server systematisch verhindert wird.
  • Wartung: Swisscom bei Maintenance-Arbeiten an einzelnen ISG-Instanzen (Hardware, Software, Konfiguration) die betroffenen Sessions sauber entkoppeln kann.
tipp

Dieser Unterbruch betrifft nur Anschlüsse mit der Option „Fixe IP-Adresse" (PPPoE). Standard-DHCP-Anschlüsse sind nicht betroffen.


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